„Ein Morgen vor Lampedusa“
Szenische Lesung mit Musik in der Kirche St. Viktor
Hintergrund:
In der Welt sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht.
Einige leben heute unter uns, aber wir wissen wenig über sie und die Gefahren, denen sie bei ihrer Flucht ausgesetzt waren und immer noch sind. Würden wir verstehen, aus welchen Gründen und mit welchen Hoffnungen sie sich auf die Flucht vor Krieg, Diktatur und Armut begaben und welche Risiken sie dabei auf sich nahmen, würde sich unser Bild von ihnen ändern. Wir würden die Menschen hinter den Zahlen erkennen.
Am Beispiel einer der schlimmsten Tragödien im Mittelmeer, die sich am 03.10.2013 unmittelbar vor der Insel Lampedusa ereignete, berichtet „Ein Morgen vor Lampedusa“, was Flüchtlinge auf dem Weg zu uns erleben. Damals kenterte ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter, 368 ertranken. Erzählt wird auch, wie die Inselbewohner, Touristen und Behörden auf die Katastrophe reagierten.
Aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material hat der Autor, Antonio Umberto Riccò, einen Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf das Unglück eröffnet. Flüchtlinge und Einwohner von Lampedusa kommen zu Wort. Die Musik komponierte eigens für das Projekt der italienische Musiker Francesco Impastato.
Diese Lesung wurde gelesen von: Stefan Rinklage, Jan Runge, Martina Romberg, Pastorin Wiebke Range und Pfarrer Heiner Zumdohme.
Für die technische Umsetzung war Ludger Kohake zuständig.
Nach dieser Lesung wurde ein Friedensgebet gehalten und es bestand die Möglichkeit zum Austausch.
Für das Projekt, Pastoralassistent Jens König-Upmeyer





